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Die Sprecher

Die titelüberleitenden Ansagen sind das Markenzeichen der "Klingenden Post". Die oft ungewollte Komik, die aus heutiger Sicht verklemmt wirkenden Flirts zwischen weiblichen und männlichen Ansagern oder das Reproduzieren der gängigen Geschlechterklischees, all dies spiegelt den Zeitgeist der Wirtschaftswunder-Ära wieder. Die meisten Sprecher blieben anonym. Es gab aber durchaus prominente Ausnahmen. Die Teldec engagierte den in den 50er Jahren bekannten Rundfunksprecher Hans Hellhoff für eine Handvoll Ausgaben. Auch Camillo Felgen (Radio Luxemburg) wertete durch seine sonore und bekannte Sprecherstimme zwei Ausgaben der "Klingenden Post" auf.
Auch auf ähnlichen Werbeschallplatten anderer Firmen versammelte sich Sprecherprominenz: Chris Howland, der erste deutsche Schallplattenjockey, verlieh mit seinen spaßigen Ansagen den Marken Ariola, Bertelsmann Schallplattenring und S*R-International viel Glanz. Für Polydor (Österreich) sprach die Conferencier-Legende Heinz Conrads im Wiener Dialekt. Auch Mister Sportstudio, Wim Thoelke, leistete für eine ZDF-Flexi mit TV-Erkennungsmelodien seinen amüsanten Beitrag.
Die Sprechernamen werden eingeblendet, wenn Sie den Mauszeiger auf ein Bild bewegen.

Hans Hellhoff  Camillo Felgen  Chris Howland  Wim Thoelke


 

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